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Matvision tritt dem CiSMA-Projekt bei, für eine zirkuläre Stahlproduktion in hoher Qualität
Ein CiSMA-Projekt weist den Weg zu einer zirkuläreren und nachhaltigeren Stahlindustrie in Europa. Matvision ist dieser Initiative beigetreten, um seine Erfahrung in der KI-gestützten Sortierung und Charakterisierung von Metallen einzubringen. Gemeinsam wollen sie das Schrottrecycling verbessern und die Herstellung von 100 % recyceltem Stahl unterstützen.
Das soll die Emissionen um mehr als 75 Prozent senken und Einsätze mit bis zu 100 Prozent Schrott ermöglichen.
Jaume Pujante, technischer Koordinator von CiSMA.
Was das CiSMA-Projekt erreichen will
Nach seiner jüngsten Ankündigung auf LinkedIn, fördert das CiSMA-Projekt eine Kreislaufwirtschaft durch die Herstellung hochwertiger Recyclingstähle aus Post-Consumer-Schrott im Elektrolichtbogenofen (EAF).
Das Projekt bringt 13 europäische Partner zusammen, die gemeinsam praktikable, emissionsarme Verfahren der Stahlherstellung entwickeln. Ziel ist es, von den klassischen Hochofenprozessen wegzukommen und auf eine zu 100 % schrottbasierte Stahlerzeugung mit EAF-Technologie zu setzen.
Dieser Wechsel senkt nicht nur den CO₂-Ausstoß um mehr als 75 Prozent, sondern macht die Stahlherstellung auch ressourcenschonender. CiSMA will außerdem zeigen, dass Recyclingstahl die Qualität der herkömmlichen Werkstoffe in Automobil- und Industrieanwendungen erreichen kann.
Kurz gesagt: CiSMA setzt einen neuen Maßstab für eine sauberere und wettbewerbsfähigere europäische Stahlindustrie.
Die Rolle von Matvision im Projekt
In ihrem eigenen LinkedIn-Beitrag, hat Matvision seine aktive Beteiligung an CiSMA bekannt gegeben. Das Unternehmen entwickelt neue Verfahren, um kupferhaltige Schrotte zu charakterisieren und zu sortieren, die für Recycler eine große Schwierigkeit bleiben.
Kupferverunreinigungen können die Qualität von Recyclingstahl beeinträchtigen. Matvision setzt dagegen KI-gestützte Sortiersysteme und fortgeschrittene Bildgebung ein. Diese Werkzeuge erkennen und trennen unerwünschte Stoffe und verbessern so Reinheit und Rückverfolgbarkeit des Einsatzmaterials.
Damit trägt das Unternehmen unmittelbar zum Hauptziel von CiSMA bei: die Herstellung von zu 100 % recyceltem, leistungsfähigem Stahl. Die Entwicklungen von Matvision zeigen, wie künstliche Intelligenz das Recycling intelligenter, schneller und nachhaltiger machen kann.
Fazit
Das CiSMA-Projekt und Matvision zeigen gemeinsam die Kraft von Innovation und Zusammenarbeit. CiSMA entwirft eine Vision für die Zukunft des europäischen Stahls, und Matvision liefert die KI-Technik, die diese Vision Wirklichkeit werden lässt.
Diese Partnerschaft zeigt zudem, wie Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit zusammengehen können. Mit dem Fortschritt von CiSMA rückt Europa einem dekarbonisierten und zirkulären Stahlökosystem näher, in dem jedes Material wiederverwendet, veredelt und neu gedacht werden kann.
Das CISMA-Projekt wurde aus dem Programm Horizont Europa der Europäischen Union gefördert: Projektnummer 101177798. Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autorinnen und Autoren und geben nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Gesundheit und Digitales (HaDEA) wieder. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.